Geförderte Projekte 2015 und 2016

Folgende Organisationen haben im Jahr 2015 für Projekte Fördermittel erhalten:

  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft LV Bayern: Leben mit Demenz in der Kommune
  • Bremer Heimstiftung: Gesichter der Demenz
  • Bremer Heimstiftung:   Tanzveranstaltungen mit Demenzerkrankten
  • Rote Nasen e.V. Berlin:  Clownvisiten im Johannesstift Berlin
  • Hippocampus e.V. München:    Malgruppen für Früherkrankte
  • Stiftung Bürgerhaus Hamburg-Wilhelmsburg:     Theaterprojekt mit Kindern
  • Klinikclowns Köln e.V.:  Clownvisiten in NRW
  • Klinikclowns Bayern e.V.:  Clownvisiten in Bayern
  • Thebikon Köln:   Biografie und Bildgestaltung
  • Tonfolgen e.V. Schneverdingen:  Musikprojekt
  • Diakonie Michaelshoven:    Therapeutisches Singen – Tagespflege
  • Ciniclowns Austria, Wien:    Clownvisiten in Österreich

Demenzerkrankte in der Kommune: Störfaktor oder Partner?

Sind Demenzerkrankte im öffentlichen Raum ein Störfaktor? Sie werden nicht selten so empfunden, wenn wir nicht vorbereitet sind auf unerwartete Begegnung: Polizei, Feuerwehr, Bankangestellte, Postboten – allen, die in der Öffentlichkeit Hilfen für den rechten Umgang brauchen – soll geholfen werden.

Deshalb unterstützen wir eine Initiative der Deutschen Alzheimergesellschaft in Bayern, die vor kurzem ein interessantes Projekt gestartet haben.

Lesen Sie selbst:

Leben mit Demenz in der Kommune 2015

Bundesweite Projekte

Seit 2003 haben wir in Deutschland und Österreich insbesondere folgende Projekte unterstützt:

•       Ausstattungsbeihilfen für Demenz-Wohngemeinschaften
•       Kunstprojekte unter Mitwirkung von demenziell Erkrankten
•       Kommunikationsförderung (z. B. Malvorlagen für Demenzkranke)
•       Beratung Angehöriger
•       Visiten von Klinikclowns: Humor heilt Wunden
•       Gestaltung von Dorfstraßen in Pflegeeinrichtungen
•       Fortbildung von Mitarbeitenden
•       Anlegen von Sinnesgärten
•       gemeinsame Aktionen zwischen den Generationen
•       aktivitätsfördernde Hilfen in ambulanten und stationären Diensten
•       Auslobung von Best-Practice-Wettbewerben
•       Veranstaltungen zum besseren Verständnis von Demenzerkrankten
•       Veröffentlichungen zum Thema Demenz

Humor heilt Wunden

Der Eingangsbereich einer Pflegeeinrichtung gleicht häufig einer Art Dauer-Wartesaal. die älteren Menschen sitzen und beobachten die Kommenden und Gehenden.

Heute kommen zwei Clowns vom Verein der Kölner Klinikclowns durch die Türe im Katharina-von-Bora-Haus in Köln und – statt wie andere vorbeizueilen – setzen sie sich zu einer kleinen Gruppe von Bewohnerinnen, die in Rollstühlen und auf einer Chippendale-Couch Platz genommen haben. Gitarre und Kastagnetten werden hervorgeholt und nach kurzer Einstimmung ertönen rhythmische Klänge im Flur: „Kastagnetten und Kastanien, die gehören doch nach Spanien, doch wenn wir uns heimlich küssen, sollst du es noch einmal wissen: Kastagnetten und Kastanien, die gehören doch nach Spanien …“ Humor heilt Wunden weiterlesen

Enkelperspektive

Was passiert, wenn ein Familienmitglied an einer Demenz erkrankt? Wie verhalten sich Kinder und Enkelkinder – wie erleben sie den scheinbaren Verfall und den Kampf gegen die Krankheit?

Barbara Hench, Gymnasiastin am Deutschhaus-Gymnasium in Würzburg, hat eine Arbeit unter dem rätselhaften Titel „Vogelfreie Menschenleere“ vorgelegt, die jetzt vom Stiftungsrat unserer Stiftung mit einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet worden ist. Die Autorin beschreibt die Begegnungen mit beiden Großmüttern, die eine ist topfit, die andere kämpft um das tägliche Überleben.

Die Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte würdigt die ehrliche Beobachtung der Schülerin, die Reflexion ihrer Wahrnehmungen an aktuellen Erzählungen von Alice Munroe und Arno Geiger und das hohe Engagement für ein vorurteilsloses Verstehen. Aber lesen Sie doch selbst ….

Vogelfreie Menschenleere – das Buch

Vorstellung von Büchern und Personen

Beilage