Archiv der Kategorie: Aktuelles

Bitte um Mithilfe für Alzheimer-Studie

Zwei Studentinnen aus Bonn suchen Im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Universität Bonn Teilnehmer, die einen wichtigen Beitrag zur Alzheimer-Forschung leisten möchten. Teilnahmevoraussetzungen: 50-65 Jahre, keine Demenzerkrankung, keine Farbenblindheit. Bei Interesse melden Sie sich gerne per Mail (alzheimer_studie_bonn@yahoo.com) oder telefonisch (015734782060) bei uns.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Ansprechpartner: Rebecca Kummer, Anne Gassen

14 neue Projekte – Lichtblicke inmitten der Einsamkeit

Unsere Stiftung fördert in diesem Jahr 14 neue Projekte, die das Leben von Demenzerkrankten erleichtern werden:

Bewegung und Selbstvertrauen bei Tanzkursen in Magdeburg  (Kneippverein)
Theater in Eschborn  – Öffentliche Aufführung im September 2018 (Ev. Andreasgemeinde)
Einen Sinnes-Garten gegen sinnliche Ermüdung in Köln (Seniorenzentrum Herz Jesu)
Selbstverantwortung in Wohngemeinschaften lernen (Gemeinsam Leben mit Demenz e.V. )
Musik ohne Ängste&Bedenken in Altenburg (Osterländer Musikbund e.V.)
Geschicklichkeitspfad im Garten (Caritas Görlitz)
Illusionsmalerei belebt triste Räume in Leipzig (Rotes Kreuz)
Förderung des ehrenamtlichem Engagements in Sulzbach-Rosenberg (SEGA e.V.)
Clownbesuche  im Seniorenheim Freiburg (Lachverband e.V.)
Musikunterricht mit Veeh-Harfen in Koblenz (AWO Rheinland)
Musisches Cafe In Düsseldorf (Diakonie)
Mehr Licht im Cafe Klönschnack  in Burgdorf (Diakoniestation)

Diese und weitere Projekte fördern wir.
Bitte helfen Sie uns, weitere Projekte anzustoßen!
Schreiben Sie uns, wenn Sie mehr über ein Projekt wissen wollen!

Herzlich grüßt

Ihr
Dr. Karl Heinz Bierlein

 

 

 

 

Informationen über die Datenschutzerklärung

Es gelten europaweit die Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Wir möchten Sie über die durch unsere Stiftung durchgeführte Verarbeitung personenbezogener Daten nach Maßgabe dieser Verordnung (vergleiche Artikel 13 und 14 DSGVO) informieren. Sollten Sie Fragen oder Anmerkungen zu dieser Datenschutzerklärung haben, können Sie diese jederzeit richten an: khb@demenzstiftung.de

Hier der Wortlaut der Erklärung:

20180522 Datenschutzerklärung

Vereinfachter Nachweis von Spenden für die Steuererklärung

Wir freuen uns über jede Spende, die uns erreicht. Am 30. April war Abgabetermin für Fördermittelanträge.  Es ist faszinierend, wie viele unterschiedliche Projekte für Menschen aktuell geplant werden.  Wir haben sehr viele Anträge erhalten, aber wir werden höchstens 40 Prozent der Antragssteller berücksichtigen können.

Deshalb unsere Bitte:

Helfen Sie uns durch Ihre Spende, die Lebensqualität von demenzerkrankten Menschen zu verbessern. Bringen Sie mit Ihrem Beitrag Licht in das Leben der uns anvertrauten Menschen!

Übrigens, wenn Sie uns eine Spende bis zu 200 EUR übergeben, brauchen Sie Ihrer Steuererklärung keine eigene Spendenquittung als Nachweis beilegen. Es genügt bei einer Einzelzuwendung ein sogenannter vereinfachter Nachweis. Eine Buchungsbestätigung wird hier als Spendenbescheinigung anerkannt. Bei Online Spenden können Sie die Bestätigung selbst ausdrucken.

Sie helfen uns dabei, Verwaltungskosten zu sparen. Das gesparte Geld kommt sofort den Projekten zu Gute!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

ARD-Tatort: Im toten Winkel – ein erschütternd-realistisches Szenarium

Das ist wohl einer der traurigsten Morde in einer “Tatort”-Geschichte, schreibt t-online.de nach der gestrigen Ausstrahlung des ARD Tatorts “im toten Winkel”: Ein alter Mann bringt seine demenzerkrankte Frau um. Er steckt ihr danach ein Blumensträußchen in die Hände, beginnt einen Selbstmord mit Tabletten. Doch er wird gerettet. Bitter sagt er, wie es soweit kam: Wenn man das Leben sich nicht mehr leisten kann und es nichts gibt am Horizont, auf das man sich freuen kann.

Ein realistisches Bild von Verzweiflung und Gewalt im Alltag von Angehörigen, die ihre demenzerkrankten Ehepartner, Väter und Mütter 24 Stunden aufopferungsvoll rund um die Uhr pflegen. Neben der finanziellen Verarmung liegt die Ursache für die Verzweiflung vor allem im Verlust von sozialen Kontakten.

Der Faktencheck nach der Sendung ergibt zwar keinen Aufschluss, wie häufig solche Verzweiflungstaten vorkommen, aber es stimmt, dass ca. 70% der Pflegepatienten in der häuslichen Umgebung versorgt werden und viele Angehörigen hoffnungslos überfordert sind und sich alleingelassen fühlen. Hinzukommt, dass die Qualitätskontrolle von ambulanten Betreuungsdiensten im Gegensatz zu der Aufsicht von stationären Pflegeeinrichtungen vielfach nicht ausreichend ist.

Neben der Forderung nach einer wirksameren Kontrolle ist es genauso wichtig, Initiativen zu stärken, die zur Entlastung von pflegenden Angehörigen beitragen, um eine Dauer-Inanspruchnahme zu unterbrechen. Unsere Stiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte, die einen Beitrag dazu leisten: zum Beispiel haben wir den Aufbau von Pflegeentlastungstagen in der Sozialstation St.Peter in Bad Königshofen  gefördert oder die ehrenamtlichen Besuchsdienste der Grünen Damen  und Herren in Ludwigshafen, Leipzig, Dessau und Dortmund, die auf vielfältige Weise Hilfe bringen und Lebensfreude trotz der belastenden Krankheit wecken können.

Dr. Karl Heinz Bierlein

Der Tag ist eine Wundertüte – die Tochter von Rudi Assauer erzählt

In der Sendung Nachtcafe schildert die Tochter des demenzerkrankten Schalke-Idols Rudi Assauer das Zusammenleben mit Ihrem Vater seit 13 Jahren. Ängste und Hoffnungen im Alltag kommen genauso zur Sprache wie der Kampf am Anfang der Erkrankung . “Meine Birne funktioniert nicht mehr, aber ich bin der erste, der es trotzdem schafft.” Frau Bettina Michel erzählt auch von den Veränderungen im Wesen ihres Vaters, dass auch das Weiche und das Verletzliche an die Oberfläche kommt, im Gegensatz zu dem Macho-Image aus früheren Jahren.

Sehen Sie das gesamte Interview in der SWR-Mediathek: Nachtcafe vom 23.2.2018

“Wir beschimpfen die Person und meinen die Krankheit …”

Das Kinder- und Jugendtheater Wuppertal blickt auf eine überwältigende und anrührende Premiere des Ein-Personen-Stücks nach Arno Geiger “Der alte König in seinem Exil” zurück. 70 Minuten hält der Schauspieler Dieter Marenz sein Publikum in Atem. Er lässt als Sohn des dementen Vaters seine Zuschauer teilhaben an dessen Krankheitsverlauf und der eigenen Entwicklung.  Aber auch heitere Momente mit pfiffigen Antworten des Kranken in oft surrealen Momenten bleiben nicht aus, z.B. wenn der Kranke dem Nachrichtensprecher einen Keks anbietet.

Das Stück und der Schauspieler vermitteln  ein zutiefst ehrliches, aber auch respektvolles Bild von einem Demenzerkrankten und seiner Familie.

Die nächste Aufführung findet am 27. April um 19 Uhr in der Färberei Wuppertal statt.

Wenn Sie eine Sondervorstellung anlässlich eines Fachtags oder eines Kongresses wünschen, fragen Sie direkt nach unter:    http://www.kinder-jugendtheater.de

Hier eine Presseartikel:  Der alte König in seinem Exil

Bilder von der Premiere

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Schlüssel zu neuer Demenztherapie

Rund 200 000 Menschen erkranken in Deutschland pro Jahr an Alzheimer. Eine wirksame Therapie gibt es bislang nicht. Bonner Forscher des Universitätsklinikums und des Deutschen Zentrums für Degenerative Erkrankungen (DZNE) haben jetzt ein weiteres Teil ins Erkenntnispuzzle gesetzt: Sie fanden heraus, dass auch Entzündungsprozesse im Gehirn zum Mechanismus der Krankheit gehören.

Lesen Sie mehr:

Schlüssel zu neuer Demenztherapie – Generalanzeiger Bonn vom 28.12.2017

Unser Fachbeiratsmitglied, Herr Dr. Dan Ehninger, Forschungsleiter im DZNE, wird im Januar 2018 in einem Interview die Hintergründe zu dem Forschungsvorhaben erläutern.

Projekte, die Mut machen

Unsere Stiftung fördert 2017/2018 folgende Projekte:

  • Aufbaukurse für mehrsprachige Demenzhelferinnen und  -helfer (Innere Mission München – Hilfe im Alter
  • Lebenslauf-Filme für Demenzerkrankte und deren Angehörige (My Life films Köln und Memoriafilm gGmbH Berlin)
  • Fortbildung für Mitarbeitende bei Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung (Demenz-Hilfe Oldenburg)
  • Erleichterung durch Kinästhesie (Rummelsberger Stift, Nürnberg)
  • Musikband mit Demenzerkrankten (Diakonie Michaelshoven Köln)
  • Gestaltung einer Gerontogartens (Vitos Rheingau gGmbH)
  • Konfetti plus – Intergeneratives Projekt im Stadtteil Demenzerkrankte und Hauptschüler (Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg)
  • Clown-Besuche in Einrichtungen für Demenzerkrankte in Bayern (Klinik Clowns Bayern, Freising)
  • Fotoprojekte in der Tagespflege (Haus Sonnenschein Schopfloch)
  • Gesichter der Demenz  im DomForum Köln (Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte)
  • Gerontopsychiatrische Gruppenarbeit im Klinikum (Ariadne e.V. München)
  • Der alte König in seinem Exil (Kinder- und Jugendtheater Wuppertal)
  • Spielmomente – Theaterspiele für Menschen mit Demenz (Alexianer Köln)
  • Schulung in musikalischer Kommunikation (Klang und Leben e.V. Hannover)
  • Opernbesuche für Menschen mit Demenz in Aufführungen der Kinderoper Köln (Bühnen der Stadt Köln, Abteilung Theater und Schule)
  • Nachtcafe im Klinikum (GeriNet Leipzig e.V.)
  • Kommunikationstraining für Besuchsdienste bei Demenzerkrankten (Ökumenische Krankenhaushilfe Ludwigshafen)
  • Videotraining für Ehrenamtliche im Umgang mit demenzerkrankten Menschen (Ökumenische Krankenhaushilfe Dortmund)
  • Bunte Stunde – Spiel und Spass für Demenzerkrankte (Grüne Damen und Herren Dessau)
  • Gartentherapie und Teilhabe im Alltag mit Demenz (dia.Leben Michaelshoven)
  • Musikveranstaltungen für Demenzerkrankte im Landkreis Ludwigsburg
    (bestAgers e.V.)
  • Leben mit Demenz in der Kommune (Deutsche Alzheimer Gesellschaft LV Bayern, Diakonie Fürth)
  • Aufbau Pflegeentlastungstage in der Caritas-Station St. Peter in Bad Königshofen)
  • Offene Malgruppe für Patientinnen und Patienten mit Korsakow-Syndrom (Friedehorst gGmbH Bremen)

 

Wenn Sie oder Ihre Gruppe ein Projekt für Menschen mit Demenz planen, zögern Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen. Bis 30. April 2018 können Anträge auf Fördermittel gestellt werden (Antragsformular und Förderrichtlinien unter Service).

Herausforderndes Verhalten bei Demenz – Vortrag im DomForum Köln

Der Umgang mit Demenzerkrankten bei herausforderndem Verhalten belastet Angehörige und Mitarbeitenden schwer und lässt sie manchmal fast hilf- und ratlos in der Situation zurück.

Herr Chefarzt Dr. Heinz L. Unger, Mitglied des Fachbeirats der Deutschen Stiftung für Demenzerkrankte, hält am

26. Oktober 2017 um 17 Uhr
im DomForum Köln (direkt beim Kölner Dom)

einen Vortrag zu dem Thema

Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz

Wir laden Sie auch im Namen unserer Stiftung herzlich zu dieser Veranstaltung des DomForum ein.

Weitere Informationen: UMGANG MIT HERAUSFORDERNDEM VERHALTEN BEI MENSCHEN MIT DEMENZ Dr.Unger