Stille Nacht – Heilige Nacht

Sehr verehrte Damen und Herren,

gerade in der Advents- und Weihnachtszeit bringen Lieder ein goldenes  Licht in die Dunkelheit. Wer mit Demenzerkrankten Weihnachten feiert, weiß, wie gerade durch das Singen von alt-vertrauten Weihnachtsliedern lichte Momente bei noch so großer Verwirrtheit entstehen.

Wir unterstützen Musikprojekte – deutschlandweit -,  die dazu helfen, dass auch für Demenzerkrankte Weihnachten werden kann.

Helfen Sie mit – durch Ihre Weihnachtsspende  unter dem Stichwort „Weihnachtslied“!

Ich wünsche Ihnen von Herzen eine besinnliche Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest!

Ihr

Dr. Henning Scherf

Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte

DE27 3704 0044 0129 8785 00

oder mit paypal (siehe Spenden und Helfen)

Projekte, die Mut machen

Unsere Stiftung fördert 2017/2018 folgende Projekte:

  • Aufbaukurse für mehrsprachige Demenzhelferinnen und  -helfer (Innere Mission München – Hilfe im Alter
  • Lebenslauf-Filme für Demenzerkrankte und deren Angehörige (My Life films Köln und Memoriafilm gGmbH Berlin)
  • Fortbildung für Mitarbeitende bei Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung (Demenz-Hilfe Oldenburg)
  • Erleichterung durch Kinästhesie (Rummelsberger Stift, Nürnberg)
  • Musikband mit Demenzerkrankten (Diakonie Michaelshoven Köln)
  • Gestaltung einer Gerontogartens (Vitos Rheingau gGmbH)
  • Konfetti plus – Intergeneratives Projekt im Stadtteil Demenzerkrankte und Hauptschüler (Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg)
  • Clown-Besuche in Einrichtungen für Demenzerkrankte in Bayern (Klinik Clowns Bayern, Freising)
  • Fotoprojekte in der Tagespflege (Haus Sonnenschein Schopfloch)
  • Gesichter der Demenz  im DomForum Köln (Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte)
  • Gerontopsychiatrische Gruppenarbeit im Klinikum (Ariadne e.V. München)
  • Der alte König in seinem Exil (Kinder- und Jugendtheater Wuppertal)
  • Spielmomente – Theaterspiele für Menschen mit Demenz (Alexianer Köln)
  • Schulung in musikalischer Kommunikation (Klang und Leben e.V. Hannover)
  • Opernbesuche für Menschen mit Demenz in Aufführungen der Kinderoper Köln (Bühnen der Stadt Köln, Abteilung Theater und Schule)
  • Nachtcafe im Klinikum (GeriNet Leipzig e.V.)
  • Kommunikationstraining für Besuchsdienste bei Demenzerkrankten (Ökumenische Krankenhaushilfe Ludwigshafen)
  • Videotraining für Ehrenamtliche im Umgang mit demenzerkrankten Menschen (Ökumenische Krankenhaushilfe Dortmund)
  • Bunte Stunde – Spiel und Spass für Demenzerkrankte (Grüne Damen und Herren Dessau)
  • Gartentherapie und Teilhabe im Alltag mit Demenz (dia.Leben Michaelshoven)
  • Musikveranstaltungen für Demenzerkrankte im Landkreis Ludwigsburg
    (bestAgers e.V.)
  • Leben mit Demenz in der Kommune (Deutsche Alzheimer Gesellschaft LV Bayern, Diakonie Fürth)
  • Aufbau Pflegeentlastungstage in der Caritas-Station St. Peter in Bad Königshofen)
  • Offene Malgruppe für Patientinnen und Patienten mit Korsakow-Syndrom (Friedehorst gGmbH Bremen)

 

Wenn Sie oder Ihre Gruppe ein Projekt für Menschen mit Demenz planen, zögern Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen. Bis 30. April 2018 können Anträge auf Fördermittel gestellt werden (Antragsformular und Förderrichtlinien unter Service).

Herausforderndes Verhalten bei Demenz – Vortrag im DomForum Köln

Der Umgang mit Demenzerkrankten bei herausforderndem Verhalten belastet Angehörige und Mitarbeitenden schwer und lässt sie manchmal fast hilf- und ratlos in der Situation zurück.

Herr Chefarzt Dr. Heinz L. Unger, Mitglied des Fachbeirats der Deutschen Stiftung für Demenzerkrankte, hält am

26. Oktober 2017 um 17 Uhr
im DomForum Köln (direkt beim Kölner Dom)

einen Vortrag zu dem Thema

Umgang mit herausforderndem Verhalten bei Menschen mit Demenz

Wir laden Sie auch im Namen unserer Stiftung herzlich zu dieser Veranstaltung des DomForum ein.

Weitere Informationen: UMGANG MIT HERAUSFORDERNDEM VERHALTEN BEI MENSCHEN MIT DEMENZ Dr.Unger

Der alte König in seinem Exil – Premiere in der City-Kirche Wuppertal

Eine wunderbare, tief berührende und zugleich komische Geschichte von Arno Geiger bringt das Wuppertaler Kinder- und Jugendtheater auf die Bühne.

Premiere ist am Freitag, 24.November 2017 um 19 Uhr in der Citykirche Wuppertal.

Unsere Stiftung hat dieses außergewöhnliche Projekt unterstützt .

ZDF Aspekte schreibt: „Arno Geiger hat ein helles Buch geschrieben, voller Zuneigung und Liebe. Es ist von hoher literarischer Qualität. Vor allem aber lernt man viel über den Umgang mit der Krankheit.“

Hier der Auszug aus dem Theaterspielplan: Der alte König in seinem Exil .

Mit Gedächtnislücken fängt alles an …

Jeden Tag erkranken in Deutschland 100 Personen an Demenz. Die Alzheimer-Demenz beginnt schleichend. Barry Reisberg, Direktor der New York University School of Medicine’s Silberstein Aging and Dementia Research Center, hat sieben Stufen der Erkrankung  erforscht:

  • leicht gemindertes Wahrnehmungsvermögen
  • Wahrnehmungs- und  Gedächtnislücken (der Arzt kann noch keine Demenzsymptome feststellen)
  •  Vergessen von Wörtern und Namen
  • Probleme bei Rechenaufgaben, Schwierigkeiten bei komplexen Aufgaben, Vergesslichkeit der eigenen Vergangenheit, Niedergeschlagenheit, sozialer Rückzug
    (jetzt sollte man einen Arzt konsultieren)
  • orientierungslos in Zeit und Raum
  • umfassende Hilfe bei den Aktivitäten des täglichen Lebens nötig, Charakter und Verhalten verändern sich, Misstrauen
  • Kaum mehr Interaktion möglich, Muskel erstarren, schwere Pflegebedürftigkeit

Weitere Informationen unter: So beginnt Demenz

 

Kommunikation fördern – DSD-Wettbewerb für Besuchsdienste der Grünen Damen und Herren

Berlin – 18.9.2017

Anlässlich eines Festakts zum 100.Geburtstag von Brigitte Schröder, Initiatorin der Grünen Damen und Herren, wurden vier Preise an Besuchsdienste durch Staatssekretär Lutz Stroppe und Vorstand Dr. Karl Heinz Bierlein verliehen. Der mit 3.000 Euro dotierte erste Preis ging an die Grünen Damen und Herren am Fritz-Heuner-Heim in Dortmund.
29 Frauen und vier Herren der Ökumenischen Krankenhaus-Hilfe am St.Marien- und St.Annastiftskrankenhaus Ludwigshafen erhielten den zweiten Preis in Höhe von 2.000 Euro. Zwei dritte Preise mit jeweils 1.000 Euro gingen an die Grünen Damen und Herren  der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau und  des Helios Park Klinikum Leipzig.

Dr. Bierlein in seiner Laudatio: „Die Kommunikation mit Demenzerkrankten zu fördern ist ein zentrales Anliegen unserer Stiftung. Denn Demenzerkrankte sind in besonderem Maße verletzlich in körperlicher, seelischer und sozialer Hinsicht. Falsche, manchmal gut gemeinte Kommunikation vergrößert nicht selten das Leiden der Erkrankten an ihrer Lebenssituation. Wir sind glücklich, dass in den Besuchsdiensten der Grünen Damen und Herren dieser Herausforderung aktiv und phantasievoll begegnet. Die Preisträger zeichnen sich in herausragender Weise durch ein Teilhabe schaffendes, professionell-reflektierendes und an der Menschlichkeit orientiertes Kommunizieren aus.

Lesen Sie mehr zu den Preisträger 2017 Kommunikation fördern  

Hier finden Sie eine umfassende Berichterstattung mit Bildern und Interviews: https://magazin-forum.de/de/node/6566#article

Foto:  Staatssekretär im BMG Lutz Stroppe, Ulrike Haßelbeck, Irene Seiler,
Vorstand Dr. Karl Heinz Bierlein,
Fotonachweis: eKH/G.Stamelos

Fotogalerie

1. Preis fuer „Bestpractice Modelle Kommunikation mit Demenzerkrankten in Besuchsdiensten“ geht an das Fritz Heuner Heim in Dortmund – Preistraeger Jens Schneider mit Staatssekretaer Lutz Stroppe (l.) und Stiftungsvorstand Dr. Karl-Heinz Bierlein – Copyright: Michael Brunner 18.09.17
3. Preis Theresia Koppe und Edith Brake aus Dessau – Copyright: Michael Brunner 18.09.17
2. Preis Irene Seiler aus Ludwigshafen mit Staatssekretaer Lutz Stroppe (l.) und Stiftungsvorstand Dr. Karl-Heinz Bierlein – Copyright: Michael Brunner 18.09.17
3.Preistraeger vl. Sonja Deubel, Benjamin Pfeifer, Christiane Kuehn, Anett Schlesinger, Nadine Weizenmann, Lysann Kasprick und Ingrid Neubert mit Staatssekretaer Lutz Stroppe (l.) und Stiftungsvorstand Dr. Karl-Heinz Bierlein – Copyright: Michael Brunner 18.09.17

Neue Ergebnisse für Demenzforschung

die Telekom startete 2016 ein online-Spiel, das wichtige Erkenntnisse für die Grundlagenforschung der Demenz verheißt. Mehr als 2,5 Millionen Menschen haben in 193 Ländern an dem Spiel Sea Hero Quest (www.seaheroquest.com)teilgenommen und wertvolle Daten erzeugt, die jetzt in einer Datenbank Wissenschaftlern zur Verfügung stehen, um Normdaten zur räumlichen Orientierung abzuleiten.

Forscher Homberger sagt: „Es ist von enormer Bedeutung, dass wir mehr über die Navigationsfähigkeit des Gehirns herausfinden und so verstehen, welche Fähigkeiten sich bei beginnender Demenz verschlechtern.“

Denn schon im Alter von 19 Jahren nimmt die Orientierungsfähigkeit des Menschen ab, je früher man gegensteuert, desto besser …

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Neue Ergebnisse für Demenzforschung 2017

Kampf gegen das Vergessen – Deutsches Demenzzentrum in Bonn eingeweiht

In Gegenwart von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde am 15. März 2017 das Deutsche Zentrum für Neurogenerative Erkrankungen (DZNE) auf dem Bonner Venusberg eingeweiht.  Rund 1000 Mitarbeitende widmen sich in Bonn und  an weiteren 8 Standorten moderner Grundlagenforschung, klinischer Forschung, Gesundheitsanalysen und der Pflegeforschung. Man hofft entscheidende Schritte vor allem in der Suche nach wirksamen Medikamenten voranzukommen. „Eines unserer Hauptprobleme besteht darin, dass wir die Krankheit erst bemerken, wenn es zu spät ist.“, sagte der Leiter des DZNE Pierluigi Nicotera. In den kommenden 30 Jahren sollen bis zu 30 000 Bürgerinnen und Bürger aus dem Rheinland regelmäßig untersucht werden.

Unser Fachbeiratsmitglied, Privatdozent Dr. Dan Ehninger, Research Group Leader, Molecular and Cellular Cognition Lab, berichtet, dass der Besuch der Bundeskanzlerin und auch der NRW-Wissenschaftsministerin ein großer Erfolg war  und sehr viel Resonanz erzeugt hat.

Eine Fülle von Informationen zum Ereignis können Sie unter folgendem Link einsehen: https://www.dzne.de/ueber-uns/presse/meldungen/2017/pressemitteilung-nr-4.html.

 

Philosophieren über das Alter – Beitrag im WDR

Unsere Ausstellung „Gesichter der Demenz“ im DomForum Köln wirkt weiter. Am vergangenen Samstag, 19.11.2016, wurde ein Interview mit Henning Scherf im WDR gesendet. Hier ist der Link. Der Beitrag ist voraussichtlich noch bis zum 25.11.2016 zu sehen.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-aktuelle-stunde-1360.html

Bitte auf den Link gehen und den Beitrag „Gedanken – übers Alter | Video“ öffnen.

Ein Zuschauer schreibt:  „Was für ein wunderbares Gespräch. Eine kostbare, liebevolle, ehrliche Reflexion. Auch sehr schön gefilmt.“

 

 

 

Gesichter voll Leid – und Würde

wer die Bilder des niederländischen Malers Hermann van Hoogdalem betrachtet, wird angerührt durch die Gesichter der Demenzerkrankten, von ihrem Leiden, von der Leere, der Loslösung vom Irdischen, aber auch von der Freude, der Zuversicht und der Hoffnung.

Gestern ging eine einzigartige Ausstellung im Domforum Köln zu Ende, in der viele Hunderte von Besucherinnen und Besuchern die Bilder betrachten konnten. Dr. Karl Heinz Bierlein, Vorstand der Deutschen Stiftung für Demenzerkrankte, zog ein positives Resümee: „Die Bilder haben viele Menschen erreicht. Kinder, die mit ihren Großeltern auf eine Domführung warteten, Touristen aus Reisegruppen, Passanten, die vor dem Regen im Domforum Schutz suchten, aber auch Angehörige von Betroffenen, Mitarbeitende in der Pflege ebenso wie Kunststudenten. Wir konnten mit Unterstützung des DomForum und diakonischer Träger Ratsuchende beraten und seelsorgerlich begleiten.img_0007

Die Medien haben umfassend berichtet, lesen Sie dazu den Artikel „Gesichter voll Leid – und Würde“ von Uta Kristina Maul von der Kölner Rundschau vom 21.10.2016: http://www.rundschau-online.de/region/koeln/demenz-gesichter-voll-leid—und-wuerde-24949898

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Der Schirmherr der Stiftung, Dr. Henning Scherf hielt einen packenden Vortrag zu dem Thema „Lebensqualität trotz Demenz“.

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